Module
Bestimmte kompakte Unikat- und Sondermesseinrichtungen
blieben bisher im nicht klassifizierbaren Bereich.
Ausgelöst durch den allgemeinen Entwicklungsfortschritt in den
Bereichen
- Mikrosystemtechnik,
- Mikroanalysentechnik,
- Mikrobiologie
und weiterhin durch die Bestrebungen zur Miniaturisierung
in der Volumenmesstechnik, zur höheren Messgenauigkeit in der
Wärmemengenmesstechnik, zu höherer antiseptischer Reinheit in
den klassischen Getränke- und Lebensmittelbereichen, sowie zur
direkten Verknüpfung mehrerer Messgrößen vor Ort und zur Kombination
verschiedener elektronischer Komponenten direkt an der Messstelle
ergeben sich eine Vielzahl von Thermometervorrichtungen, bei denen
der Temperatursensor untrennbar mit der Prozess- bzw. Baugruppe
verbunden ist. 
Diese Vorrichtungen und Anordnungen, die manchmal
auch unter der Bezeichnung "Messzelle" oder "Einbaumessrohr" oder
"Rohrmessstelle" geführt werden, finden im Folgenden unter der
Bezeichnung "Temperaturmessmodul" ihre begriffliche Zusammenführung.
Die Besonderheit und gleichzeitig auch Schwierigkeit
des Temperaturmessmoduls besteht darin, dass das Primärsensorelement
als solches im Rahmen der Herstellung selbstverständlich gemessen
werden kann, jedoch ein einfaches Messen nach der Montage (Einkleben,
Einschmelzen, Einschweißen) nicht mehr möglich ist und die Frage
der Kalibrierung hier Probleme aufwirft. Theoretische Fehlerberechnungen
von Komplexmodulen sind ebenfalls sehr aufwändig und praktisch
nicht realisierbar.
Standardsortiment/Auswahl
Temperaturmessmodule (pdf 72 kB)
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